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15 Tage Rundreise Bhutan - Detailprogramm
1. Tag - Ankunft in Paro
Schon der Ausblick während des Flugs auf "das Dach der Welt" wird
einem ein Leben lang in Erinnerung bleiben: Mt. Everest, Kan Cheng
Junga, schließlich Mt. Jomolhari und Jitchu Drake in Bhutan. Der
abschliessende Landeanflug im engen Tal von Paro ist sicher nicht
minder aufregend...
Der internationale Flughafen von Paro ist eine Mischung aus moderner
und traditioneller Architektur - klein aber fein! Nach der Visa- und
Zollprozedur werden Sie vom Repräsentanten des lokalen
Veranstalters, gekleidet in traditionellem Kho (männlich) oder Kira
(weiblich), willkommen geheissen.
Eine kurze Fahrt mit dem Auto bringt uns zum Hotel, wo bald eine
erste Mahlzeit serviert wird. Auf unserem weiteren Tagesprogramm
steht ein Besuch des National Museums. Es ist in einem ehemaligen
Wachturm des Rinpung Paro Dzong's untergebracht. Die über
Jahrhunderte währende Entwicklung von Kunst und Kultur Bhutans
werden hier eindrucksvoll vorgeführt. Später unternehmen wir noch
einen Abendspaziergang ins Zentrum der kleinen Stadt Paro. Unser
Abendessen geniessen wir in einem gemütlichen kleinen Restaurant,
wobei der Reiseleiter den weiteren Verlauf des Reiseprogramms
erläutert.
2. Tag - Paro - Thimphu
Nach dem Frühstück verlassen wir das Hotel und begeben uns auf die
Fahrt nach Thimphu, der Hauptstadt von Bhutan. Thimphu ist ist eher
eine Kleinstadt, und wohl weltweit die einzige Hauptstadt, wo man
den Verkehr ohne Ampel regelt! Nach dem Checkin im Hotel besichtigen
wir in der Stadt Chorten, errichtet zu Ehren des verstorbenen Königs
und danach das Zangdopelri Kloster in der Nähe des Wochenendmarktes.
Auch beim Wettkampf für Bogenschießer werden wir Zuschauer. Der
Abend steht dann nach Belieben z.B. für einen Stadtbummel zur
Verfügung, auf Wunsch gerne auch mit ihrem Reisebegleiter.
3. Tag - Ausflug zum Tango Kloster
Zunächst am Vormittag Besichtigung verschiedener traditioneller
Handwerkstätten, unter anderem einer Gold- und Silberschmiede und
einem Hersteller von Duftkerzen. In der Innenstadt besuchen wir das
Textil Museum, wo eine wundervolle Sammlung von Werken
bhutanesischer Stoffverarbeitungskunst zu sehen ist. Am Nachmittag
brechen wir dann auf zum Tango Kloster, das erste Stück noch mit dem
Auto, dann aber haben wir einen etwa zweistündigen Fußmarsch bergauf
vor uns. Tango bedeutet "Pferdekopf" - über diesem Dzong liegt ein
Fels der etwa wie ein Pferdekopf geformt ist. Im Dzong lebt der
inzwischen elfjährige Gyaltse Tenzin Ragbye, der unter Buddhisten
als Reinkarnation des Lama gilt. Das Tango Kloster ist die
wichtigste Buddhisten-Schule Bhutans. Wir werden hier mit den
Mönchen speisen und so mancher wird sich wundern, wie
diskussionsfreudig buddhistische Mönche sind. Nach einem herzlichen
Meinungsaustauch treten wir den Rückmarsch an und fahren schließlich
zurück zum Hotel.
4. Tag - Thimphu - Punakha und Chimi Kloster
Unsere Fahrt nach Punakha führt über den Dochula Pass, dessen
höchsten Punkt (3200m ) wir nach etwa einer Stunde erreichen.
Überall flattern im Wind die Gebetsfahnen und viele kleine Chorten
sind hier errichtet. An einem klaren Tag hat man eine grandiose
Aussicht auf den östlichen Himalaya mit einer ganzen Reihe von
Gipfeln, die über 7000 Meter aufragen. Nach unserer Mahlzeit
unternehmen wir eine kurze Wanderung nach Chhi-Med Lhakhang im
malerischen Lobesa Tal. Wir besuchen den Tempel von Lama Drukpa
Kunley, der als sexy Lama oder auch als "devine madman" (göttlicher
Verrückter) Bekanntheit erreicht hat. Hier kann man sich mit
hölzernen Penissen segnen lassen - um Fruchtbarkeit zu erlangen oder
zu bewahren. Auch wenns lustig klingt, viele Bhutanesen glauben
daran und nehmen lange Wege auf sich, um den Segen abzuholen.
Anschließend fahren wir zum Hotel. Die Zimmer haben einen sehr
schönen Ausblick auf das weitläufige Tal mit seinen kleinen Dörfern,
ideal zum Entspannen und Genießen!
5. Tag - Punakha - Phobjeykha Tal
Fahrt nach Gangtey im Phobjeykha Tal. Für die 65 km durch dichten
Wald von Eichen und Rhododendron benötigen wir etwa zwei Stunden.
Das Tal von Gangtey ist Teil des "Black Mountain Parks". Zunächst
erledigen wir den Checkin im Hotel, wo auch ein Mittagesen serviert
wird. Am frühen Nachmittag kommen wir zum Informationszentrum für
Schwarzhalskraniche, das von der Königlichen Gesellschaft für
Naturschutz eingerichtet wurde. Die Kraniche kommen zum Überwintern
in das Tal, von November bis Februar kann man diese zu den
gefährdeten Arten zählenden Vögel vom extra eingerichteteten
Observatorium aus beobachten. Ein Verstoss gegen die Schutzgesetze
wird übrigens sehr hart bestraft! Das Abendessen wird in dem
kleinen, familiär geführten Hotel serviert, wo wir einmal mehr die
herzliche Gastfreundschaft der Bhutanesen erfahren können.
6. Tag - Gangtey Tal - Trongsa
Am Morgen können Frühaufsteher im Kloster die Gelegenheit
wahrnehmen, Mönche während ihrer Gebetsstunde aus nächster Nähe zu
erleben. Anschliessend gehts zurück zum Hotel, um sich mit dem
Frühstück für die Weiterreise nach Trongsa zu stärken. Unser Weg
führt über den Pele La Pass, der auf 3400 Meter Höhe wieder durch
Chorten und unzählige Gebetsfahnen markiert ist. Bei klarem Wetter
offenbart sich hier majestätisch der Mt. Jhomalhari und auch andere
beeindruckende Gipfel. Der Pass ist die Grenze zwischen West- und
Zentral-Bhutan und gleichzeitig die westliche Grenze des Jigme
Singye Wangchuck Nationalparks. Unterhalb davon liegt das Longte
Tal, wo Schafe und Yaks gezüchtet und gehalten werden. Auf dem
weiteren Weg liegen noch einige Dörfer, u. a. Rukubji. Bemerkenswert
ist, daß hier durch ein Regierungsprogramm die traditionell mit Holz
gedeckten Dächer kostenfrei durch Zinkdächer ersetzt wurden. Man
möchte erreichen, daß die ohnehin beschränkte Abholzung der Wälder
noch weiter reduziert wird. Das letzte Dorf, bevor wir Trongsa
erreichen, ist Tangsibji, das uns einen vollen Blick auf den Trongsa
Dzong mit seinem unverwechselbaren gelben Dach gewährt. Die
Klosterfestung wurde 1648 errichtet und ist das größte Dzong in
Bhutan überhaupt. In mehreren Etagen auf einem engen Felsvorsprung
gebaut, stellt es geradezu ein architektonisches Wunderwerk dar. Die
weite Sicht machte es bis ins frühe letzte Jahrhundert zu einem
strategisch bedeutenden Bauwerk.
Die heutige Nacht verbringen wir in einem netten Gasthaus in der
kleinen Stadt Trongsa.
7. Tag - Trongsa - Bumthang
Trongsa Dzong werden wir uns am Vormittag genauer ansehen, auch den
imposanten Wachturm werden wir erklimmen. Beim Benutzen der Leitern
ist allerdings etwas Vorsicht geboten! Einige der im Mittelalter
benutzten Waffen liegen immer noch hier bereit - natürlich nur zum
anschauen. Heutzutage ist der Wachturm ein idealer Platz um die
weitreichende Aussicht zui genießen. Gegen Mittag kehren wir zu
unserer Pension zurück. Nach unserem Mittagessen geht es weiter nach
Jakar, im Zentrum von Bumthang. Die Fahrt dauert etwas mehr als drei
Stunden, manchmal auch länger, weil sich sehr viele Stellen
anbieten, um eindrucksvolle Fotos zu schiessen. Yakhirten mit ihren
Herden, wassergetriebene Gebetsmühlen, brodelnde Gebirgsflüsse,
sattgrüne Waldflächen, blumenübersähte Wiesen und malerische Dörfer
am Fuß gigantischer Bergketten könnten mehrere Bildbände mit
herrlichen Aufnahmen füllen. Etwa eine Stunde vor Bumthang erreichen
wir den fast 3500 Meter hohen Yotongla Pass - er ist der höchste auf
der gesamten Reise. Von hier aus kann man bereits das goldene Dach
des Jakar Dzong erkennen und in der Mitte des Tals den Chamkarchu
Fluss. Nach dieser unvergesslichen Fahrt beziehen wir unser Quartier
erneut in einem familiär geführten Hotel.
8. Tag - Bumthang Exkursion I
Auch heute haben wir reichlich Anlass, Schönheit auf unsere Sinne
wirken zu lassen... Wir fahren durch das Tang Tal und werden nach
kurzer Wanderung das Ugyenchholing Dzong besichtigen. Früher diente
es als Palast des Statthalters von Trongsa. Der Palast beherbergt
mittlerweile das Familienmuseum. Die Ausstellung des Wohnsitzes von
Tshokey Dorji führt einen in eine andere Welt und Zeit, sie gibt
einen ausgezeichneten Einblick in dessen Lebensweise. Weiter
besichtigen wir noch einen Tempel, der dem Guru Rimpoche gewidmet
ist. Am Abend sind wir dann Gast in einem Bauernhaus, wo neben einem
typischen Abendessen auch Arak, der hier beliebte Schnaps, serviert
wird. Übernachten werden wir wieder im Hotel.
9. Tag - Bumthang Exkursion II
Ein kurzer Fußmarsch bringt uns heute zum Tempel in Ngaglakhang. Die
Leute im Dorf sind sehr kontaktfreudig und man kann sich mit ihnen
(wie eigentlich überall in Bhutan) sehr gut auf englisch
unterhalten. Auf dem Rückweg gibts das Jakar Dzong zu sehen und noch
weitere historische Klöster. Eine willkommene Pause legen wir bei
einem Käsehersteller und einer kleinen Brauerei ein. Schließlich
suchen wir eine Weberei auf, für deren hohe Qualität Bumtang recht
bekannt ist. Sehr schöne Stoffwaren kann man hier ausgesprochen
günstig einkaufen, einzigartige Geschenke zur Erinnerung - viel mehr
als nur ein "Mitbringsel"! Dann noch ein Besuch in einer
bhutanischen Schule - für Lehrer, Schüler und Besucher ein durchaus
amüsantes und aufregendes Erlebnis!
10. Tag - Bumthang - Wangdue
Heute verlassen wir das Tal auf der gleichen Straße, auf der wir bei
der Hinfahrt gekommen sind. Sicher gibt es auch bei der Rückfahrt
viele Gelegenheiten Fotos zu machen, etwa von Motiven, die einem
beim ersten mal nicht aufgefallen sind. Man kann aber auch einfach
nur die Landschaft geniessen...
Nach dem Check-in im Hotel werden wir uns bei einem Abendbummel
durch die ziemlich verstopfte Stadt zwängen und uns den Innenhof des
Wangdue Dzong ansehen. In der Nähe der Stadt gibt es eine
Militärschule, deren Mitglieder für dieses lebhafte Treiben sorgen.
11. Tag - Wangdue - Thimphu - Paro
Nach dem Frühstück setzen wir die Reise in westlicher Richtung
zurück nach Paro fort. Gegen Mittag erreichen wir Thimphu, wo wir
zunächst zum Mittagessen einkehren. Bevor wir unsere Fahrt nach Paro
fortsetzen, bleibt noch etwas Zeit, um uns in der Einkaufsstraße der
Stadt umzusehen. Am späten Nachmittag werden wir Paro erreichen und
dort erstmal wieder den Check-in erledigen. Zum Abendessen sind wir
bei einem in der Nähe liegenden Bauernhof eingeladen, wir haben also
wieder Gelegenheit zum unterhaltsamen Gespräch und Meinungsaustausch
mit Einheimischen.
12. Tag - Paro - Haa
Die Zufahrt ins Tal von Haa wurde erst in letzter Zeit mit dem
Chelila La Pass für Besucher ermöglicht. Den Anstieg auf der
Passstraße unterbrechen wir für einen etwa eineinhalb Stunden
dauernden Fußmarsch. Auf dem sehr lohnenden, etwas steilen Wanderweg
zum sehenswerten Dzong Drakha sind auch verschiedene Tempel und das
Nonnenkloster Kelly Goampa zu sehen. Nach dem Abstecher fahren wir
weiter zum höchsten Punkt des Passes (ca. 4000 m), um hier eine
Pause einzulegen. Der Ausblick ist grandios: zum einen das Paro-Tal
und das Haa-Tal, in der anderen Richtung die schneebedeckten
Bergriesen an der Grenze zu Tibet. An der Stelle kann man auch
Ausschau nach Edelweis halten, die hier genauso aussehen
wie in den Alpen. Nach einstündiger Fahrt, hinab auf engen
Serpentinen, erreichen wir das Haa-Tal. Auch hier ist schon von
weitem eine der charakteristischen Trutzburgen zu erkennen: Namgay
Dzong. Das alte Städtchen selbst ist noch weitgehend im
traditionellen Baustil erhalten. Nur unser Hotel etwas oberhalb der
Stadt ist noch fast neu.
13. Tag Haa - Paro
Den Vormittag nutzen wir für eine Wanderung entlang dem Fluss Haa
Chu, wer will kann sich aber auch einfach nur das Städtchen
anschauen. Nach dem Mittagessen im Hotel und einer Ruhepause treten
wir die Rückfahrt nach Paro an, die wieder über den gleichen Pass
erfolgt. Abendesssen und Übernachtung im Hotel in Paro.
14. Tag - Ausflug zum Taktsang Kloster
Eine kurze Fahrt mit dem Auto bringt uns zum Einstieg des Pfads, der
zum Kloster Taktsang führt. Taktsang bedeutet "Tigernest" - der
Überlieferung nach ritt der zweite Buddha, Guru Padma Sambhava, auf
dem Rücken einer Tigerin hierher. Das außergewöhnliche Bauwerk
entstand bereits im achten Jahrhundert. Ganz in er Nähe ist ein sehr
schön gelegenes Restaurant, wo wir uns in entspannter Atmosphäre zum
Mittagessen einige bhutanesische Leckereien servieren lassen.
Gemütlich wandern wir anschließend auf dem gleichen Weg zurück. Der
Nachmittag steht zur freien Verfügung. Am Abend genießen wir unser
Abschiedsdinner in einem gemütlichen Restaurant im Stadtzentrum.
15. Tag - Abreise
Bei allen Formalitäten für die Abreise steht Ihnen die Reiseleitung
hilfreich zur Verfügung. Die Fahrt zum Flughafen Paro erfolgt
rechtzeitig zum Check-in mindestens zwei Stunden vor Abflug.
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